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Hypnose

Du hast längst verstanden, warum du so reagierst. Und trotzdem fällt es dir schwer, etwas daran zu verändern.

Du hast vieles durchdacht, Zusammenhänge erkannt und dir vielleicht schon hundertmal vorgenommen, anders zu reagieren. Doch manche Ängste, Überzeugungen und Reaktionsmuster verändern sich nicht allein dadurch, dass wir sie verstehen.

Was Hypnose wirklich ist

Vergiss die Bilder aus dem Fernsehen. Niemand schwingt eine Uhr vor deinen Augen,

niemand übernimmt die Kontrolle über dich, und du wachst am Ende nicht auf

und gackerst wie ein Huhn.

Hypnose ist kein Schlaf und du gibst auch nicht die Kontrolle ab.

Du bist währenddessen ansprechbar und bekommst mit, was geschieht. Hypnose arbeitet mit einem fokussierten Zustand, in dem die Aufmerksamkeit stärker nach innen gerichtet werden kann.

Vielleicht kennst du etwas Ähnliches aus Momenten, in denen du so sehr in ein Buch, einen Film oder deine Gedanken vertieft bist, dass alles um dich herum für eine Weile in den Hintergrund rückt.

In der Hypnose nutzen wir diese fokussierte Aufmerksamkeit gezielt für dein Anliegen. Was dabei entsteht und wie du diesen Zustand erlebst, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

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Warum dein Kopf die Lösung kennt, dein Gefühl aber noch nicht hinterherkommt

Vielleicht weißt du längst, dass du gut genug bist. Dass du nicht immer funktionieren musst. Dass du Nein sagen darfst, ohne dich dafür schuldig zu fühlen.

Und trotzdem kann es sich in entscheidenden Momenten ganz anders anfühlen.

Wenn du zum Beispiel früh gelernt hast, dass du für Liebe und Anerkennung besonders angepasst, leistungsfähig oder unkompliziert sein musst, verschwindet diese Erfahrung nicht automatisch, nur weil du sie heute verstehst.

Du kannst dir noch so oft sagen, dass du genug bist. Wenn sich etwas in dir immer noch anders anfühlt, reicht dieser logische Satz manchmal nicht aus.

Hier kann Hypnose eine Möglichkeit sein, mit den Emotionen, inneren Bildern und Erfahrungen zu arbeiten, die mit solchen Reaktionen verbunden sind – und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Wobei Hypnose unterstützen kann

Hypnose kann bei ganz unterschiedlichen Anliegen Teil der therapeutischen Arbeit sein.

Ich setze sie unter anderem ein bei:

  • Ängsten und innerer Anspannung

  • belastenden Erfahrungen und emotionalen Themen

  • Selbstzweifeln und hinderlichen Überzeugungen

  • wiederkehrenden Verhaltens- und Reaktionsmustern

  • Stress, innerer Unruhe und Schwierigkeiten abzuschalten

  • Gewohnheiten, die du verändern möchtest

  • dem Wunsch, eigene Ressourcen und innere Sicherheit zu stärken

Welche Methode für dich sinnvoll ist, hängt immer von deinem Anliegen und deiner persönlichen Situation ab. Hypnose ist deshalb bei mir kein festes Programm, sondern wird individuell in unsere gemeinsame Arbeit eingebunden.

So läuft eine Hypnose bei mir ab

Bevor wir beginnen, nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch. Wir schauen, wie es dir an diesem Tag geht,

was dich gerade beschäftigt und was für unsere Sitzung besonders wichtig ist.

Danach machst du es dir so bequem wie möglich – im Sitzen oder Liegen, ganz so, wie es sich für dich gut anfühlt.

Dann beginne ich mit der Einleitung in die Hypnose und beobachte anhand körperlicher Anzeichen,

wie sich die Trance entwickelt.

Während der Hypnose arbeiten wir mit dem, was sich in Bezug auf dein Anliegen zeigt.

Anschließend verankern wir das Erarbeitete und ich leite dich Schritt für Schritt wieder aus der Hypnose zurück.

Wenn du wieder ganz im Hier und Jetzt angekommen bist und soweit bist, nehmen wir uns noch einmal Zeit.

Wir besprechen, was wir gemacht haben und was du während der Hypnose erlebt und empfunden hast.

Warum Hypnose bei mir mehr ist als eine Methode

Ich arbeite seit über elf Jahren therapeutisch und habe in dieser Zeit gelernt: Zwei Frauen können mit einem ganz ähnlichen Anliegen zu mir kommen – und trotzdem etwas völlig Unterschiedliches brauchen.

Deshalb arbeite ich auch mit Hypnose nicht nach einem festen Schema. Ich schaue mit dir darauf, was dich beschäftigt, was sich während unserer Arbeit zeigt und welcher therapeutische Zugang für dich gerade sinnvoll ist.

Dabei kann Hypnose für sich stehen oder mit anderen Methoden meiner Arbeit verbunden werden – zum Beispiel mit EMDR oder EBSC.

Und etwas ist mir besonders wichtig: Du bleibst auch in der Hypnose diejenige, um die es geht. Ich gebe nicht vor, was du erleben oder fühlen sollst. Ich begleite dich aufmerksam durch den Prozess und arbeite mit dem, was für dich und dein Anliegen relevant ist.

Du möchtest wissen, ob Hypnose für dich infrage kommt?

Im kostenfreien Kennenlerngespräch erzählst du mir, was dich beschäftigt und was du dir von einer Begleitung wünschst.

Wir schauen gemeinsam, ob Hypnose für dein Anliegen sinnvoll sein kann – oder ob ein anderer therapeutischer Zugang besser zu deiner Situation passt.

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