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Dich selbst wahrnehmen. Dir selbst vertrauen. Nach deinen eigenen Werten leben.

EBSC®

Wenn du dich selbst wieder besser spürst und verstehst, wird es leichter, für dich einzustehen und deinen eigenen Weg zu gehen.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl

Du weißt oft ziemlich genau, was andere brauchen, aber bei dir selbst wird es schwieriger.

 

Du merkst, dass dir etwas nicht guttut, und zweifelst trotzdem daran, ob du dich vielleicht nur anstellst.

Du möchtest Nein sagen und erklärst dir im nächsten Moment, warum du doch Ja sagen solltest.

Du triffst eine Entscheidung und fragst dich kurz darauf, ob sie wirklich richtig war.

 

Vielleicht bist du streng mit dir, wenn etwas nicht gelingt. Oder du übernimmst Verantwortung für vieles

und jeden, nur für dich selbst bleibt erstaunlich wenig übrig.

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All das hat damit zu tun, wie wir uns selbst wahrnehmen, mit uns umgehen und uns durch unser Leben führen. Genau hier setzt Selbstkompetenz an.

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Das Haus der Selbstkompetenz

Stell dir deine Selbstkompetenz wie ein Haus vor. Damit es stabil steht, braucht es ein tragfähiges Fundament, starke Wände und ein Dach, das von allem darunter getragen wird.

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Genauso hängen auch die verschiedenen Bereiche deiner Selbstkompetenz miteinander zusammen.

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Das Fundament bildet die Selbstwahrnehmung. Denn erst wenn du wahrnehmen kannst,

was du fühlst, denkst, brauchst und willst, kannst du bewusst damit umgehen.

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Darauf bauen Selbstakzeptanz und Selbstvergebung, Selbstverantwortung

und Selbstwirksamkeit sowie Selbstfürsorge auf.

Sie beeinflussen, wie du mit dir selbst umgehst, Verantwortung für

dein Leben übernimmst und für dich sorgst.

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Das Dach bilden Selbstliebe, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Sie stehen nicht für sich allein, sondern entwickeln sich auf der Grundlage dessen,

was darunter trägt.

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Das Haus hilft uns zu erkennen, welcher Bereich deiner Selbstkompetenz

gerade besondere Aufmerksamkeit braucht.

Es geht nicht nur darum, was du tust – sondern auch, was dich dabei fühlst

Zwei Frauen können nach außen genau dasselbe tun, und innerlich kann etwas völlig Unterschiedliches dahinterstehen.

 

Du kannst zum Beispiel Ja sagen, weil du es wirklich möchtest. Oder weil du Angst hast, jemanden zu enttäuschen. Du kannst Nein sagen, weil du deine Grenze ernst nimmst. Oder weil du dich schützen möchtest, bevor dir jemand zu nahekommt.

 

Genau hier kommt in EBSC die Liebe-Angst-Polarität ins Spiel. Sie hilft uns dabei, genauer hinzuschauen: Aus welcher emotionalen Haltung heraus denkst, fühlst und handelst du?

 

Dabei bedeutet Liebe nicht romantische Liebe und Angst ist nicht einfach „schlecht“. Es geht darum zu erkennen, was dich innerlich bewegt – und welchen Einfluss das auf deinen Umgang mit dir selbst und anderen hat.

 

EBSC verbindet diese emotionale Perspektive mit dem Haus der Selbstkompetenz: Das Haus zeigt, in welchem Bereich ein Thema liegt. Die Liebe-Angst-Polarität hilft uns zu verstehen, wie es emotional geprägt ist.

Zum Beispiel Selbstfürsorge

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Du kannst dir einen freien Abend nehmen, weil du spürst: Ich brauche Ruhe und möchte gut für mich sorgen.

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Du kannst dir denselben freien Abend aber auch nehmen, weil du völlig erschöpft bist und Angst hast, sonst nicht mehr zu funktionieren.

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Von außen sieht beides nach Selbstfürsorge aus.

Innerlich ist es nicht dasselbe.

Wie EBSC entstanden ist

EBSC ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern aus unserer therapeutischen Arbeit.

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Arne und ich arbeiteten im Psychologischen Dienst verschiedener Kliniken und begegneten immer wieder Menschen, die ihre Schwierigkeiten sehr gut verstanden – und trotzdem an bestimmten Punkten nicht weiterkamen.

 

Besonders während der Corona-Pandemie beschäftigte uns die Frage, was Menschen eigentlich brauchen, um nicht nur einzelne Symptome zu bewältigen, sondern auch im Umgang mit sich selbst sicherer zu werden. In unserer Arbeit rückten dabei immer wieder dieselben Bereiche in den Mittelpunkt: Selbstwahrnehmung, Selbstakzeptanz, Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und Selbstwert. Daraus entwickelte sich nach und nach das Selbstkompetenz-Modell nach Salig/Theissler.

 

Später verbanden wir dieses Modell mit der emotionalen Perspektive von Liebe und Angst. Denn es machte einen Unterschied, ob eine Fähigkeit zwar vorhanden war, aber vor allem von Angst geprägt wurde – oder ob ein Mensch aus Vertrauen und innerer Sicherheit heraus handeln konnte.

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Aus dieser Verbindung entstand die Emotionsbasierte Selbstkompetenz – EBSC.

Was EBSC für dich
bedeuten kann

EBSC hilft uns zunächst dabei, genauer zu verstehen, wo du gerade stehst und was hinter einem Thema steckt. Denn hinter demselben Problem können ganz unterschiedliche Dinge liegen.

 

Vielleicht fällt es dir schwer, eine Grenze zu setzen. Dann schauen wir nicht nur darauf, wie du besser Nein sagen kannst. Wir schauen genauer hin: Nimmst du deine Grenze überhaupt rechtzeitig wahr? Erlaubst du dir, sie ernst zu nehmen? Hast du Angst vor der Reaktion des anderen? Oder fühlst du dich verantwortlich dafür, dass es allen anderen gut geht?

 

Genau dadurch wird die Arbeit individuell. Es geht nicht darum, alle Bereiche des Selbstkompetenz-Hauses „abzuarbeiten“. Wir schauen, wo es bei dir gerade hakt, was emotional damit verbunden ist und was du brauchst, um dort etwas zu verändern.

 

So kann aus einem allgemeinen Gedanken wie „Ich müsste besser Grenzen setzen“ etwas viel Konkreteres werden: Du lernst dich selbst besser zu verstehen, deine eigenen Reaktionen früher wahrzunehmen und neue Möglichkeiten im Umgang mit dir und anderen zu entwickeln.

 

Denn am Ende geht es nicht darum, perfekt in Selbstkompetenz zu werden. Es geht darum, dich selbst besser zu kennen, dir mehr zu vertrauen und dein Leben immer mehr so zu gestalten, wie es zu dir passt.

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