Die FrauenMachtPraxis

Meine Geschichte
Und warum sie meine Arbeit bis heute prägt.
Ich musste stark sein, bevor ich wusste, wer ich bin.
Ich bin in Bayern bei meiner Großmutter aufgewachsen. Meine Mutter war gerade sechzehn,
als sie mich bekam. Schon früh kannte ich das Gefühl, kämpfen zu müssen, um dazuzugehören.
Als Kind erlebte ich Missbrauch, Mobbing und Demütigungen. Eine Ordensschwester beschimpfte mich als „uneheliches Kind“, schlug mich und schloss mich im Keller ein. Ich lernte früh, was es bedeutet, wenn andere ihre Macht über einen Menschen stellen.
Später setzte sich vieles davon auf andere Weise fort. Toxische Beziehungen. Tiefe Selbstzweifel. Eine Ehe mit einem diagnostizierten Narzissten, die mich an meine Grenzen brachte. Gleichzeitig war ich alleinerziehende Mutter, trug Verantwortung und versuchte, irgendwie weiterzumachen.
Lange war Stärke für mich vor allem eines: Durchhalten. Funktionieren. Weitermachen. Auch dann, wenn ich mich selbst dabei immer weniger spürte.
Der Wendepunkt:
Ich begann, mir selbst zuzuhören
Irgendwann ging es nicht mehr weiter wie bisher. Ich war erschöpft, ausgebrannt und an einem Punkt angekommen, an dem Durchhalten keine Lösung mehr war. Zum ersten Mal stellte ich mir ernsthaft die Frage: Wer bin ich eigentlich – jenseits dessen, was ich leisten, tragen und für andere sein muss?
Ich begann, genauer hinzuhören: auf meine Gefühle, meinen Körper, meine Grenzen und auf das, was ich selbst wollte. Das war kein leichter Weg. Aber nach und nach lernte ich, meiner eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen und Entscheidungen nicht mehr nur danach zu treffen, was andere von mir erwarteten.
Damit veränderte sich auch mein Verständnis von Stärke. Heute bedeutet Stärke für mich nicht mehr, möglichst viel auszuhalten. Sie bedeutet, mich selbst ernst zu nehmen, Grenzen zu erkennen, meine Stimme zu benutzen und mein Leben nach meinen eigenen Werten zu gestalten.


Aus meiner Geschichte wurde meine Arbeit
Heute begleite ich Frauen, die sich selbst in ihrem Leben nicht länger übergehen wollen.
Frauen, die gelernt haben, viel zu tragen, sich anzupassen oder an sich selbst zu zweifeln,
und die merken: So möchte ich nicht weitermachen.
In meiner Arbeit geht es darum, der eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen,
die eigene Stimme ernst zu nehmen, Grenzen zu setzen und Entscheidungen nicht
länger nur danach zu treffen, was andere erwarten.
Das ist für mich weibliche Eigenmacht. Nicht Dominanz. Nicht Härte.
Sondern die Freiheit, das eigene Leben nach den eigenen Werten zu gestalten.

Das ist mein Warum
Lange dachte ich, vieles von dem, was ich erlebt hatte, sei einfach meine persönliche Geschichte.
Heute weiß ich: Meine Geschichte ist meine, und trotzdem begegnen mir in meiner Arbeit immer wieder Frauen,
die auf ganz unterschiedliche Weise gelernt haben, sich selbst zurückzunehmen.
Frauen lernen noch immer, verständnisvoll zu sein, nicht zu schwierig zu werden,
Erwartungen zu erfüllen und Verantwortung zu übernehmen. Sie erleben, dass ihre Grenzen übergangen,
ihre Wahrnehmung infrage gestellt oder ihre Leistung weniger gesehen wird.
Im Privaten, im Beruf und in unserer Gesellschaft.
Nicht jede Frau erlebt das Gleiche. Und nicht jede trägt dieselben Folgen davon.
Aber die Bedingungen, unter denen wir als Frauen leben und aufwachsen, prägen auch, was wir uns erlauben,
wie wir über uns denken und wie selbstverständlich wir unsere eigene Stimme benutzen.
Deshalb geht es mir in meiner Arbeit um mehr als darum,
dass eine Frau besser funktioniert oder sich irgendwie „besser fühlt“.
Ich möchte Frauen darin unterstützen, sich selbst ernst zu nehmen,
ihrer Wahrnehmung zu vertrauen und ihr Leben selbstbestimmt nach ihren eigenen Werten zu gestalten.
Das ist für mich FrauenMacht.
So arbeite ich mit dir
Ich arbeite klar, zugewandt und ohne dir vorzugeben, wer du sein oder wohin du dich entwickeln sollst.
Wir schauen gemeinsam auf das, was dich heute beschäftigt – und auf die Erfahrungen, Gefühle und Zusammenhänge, die dabei eine Rolle spielen können. Dabei verbinde ich meine therapeutische Erfahrung mit unterschiedlichen Methoden und wähle nicht nach einem festen Schema, sondern danach, was für dein Anliegen sinnvoll ist.
Du darfst bei mir hinterfragen, widersprechen, lachen, weinen und auch einmal sagen: „Damit kann ich gerade überhaupt nichts anfangen.“ Mir ist wichtig, dass du dich in unserer Arbeit nicht an mich anpassen musst.
Ich möchte dir nicht beibringen, wie du „richtig“ leben sollst. Ich möchte dich dabei unterstützen, herauszufinden, was für dich richtig ist, und dir selbst darin immer mehr zu vertrauen.
Aus- und Weiterbildungen
Seit 2010 begleite ich Frauen therapeutisch in unterschiedlichen Lebenssituationen und Krisen. In meine Arbeit fließen fundierte Aus- und Weiterbildungen ebenso ein wie die Erfahrung aus vielen Jahren therapeutischer Praxis.
Dabei arbeite ich nicht nach einer einzigen Methode. Je nach Anliegen verbinde ich unterschiedliche therapeutische Ansätze und schaue, was für deine Situation sinnvoll ist.
Therapeutische Grundlage & zentrale Qualifikationen
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Ausgebildete und zertifizierte Hypnosetherapeutin
Zertifizierte EMDR-Therapeutin
Ausgebildete und zertifizierte Burnout-Beraterin
Weitere Aus- und Fortbildungen
Ausgebildete Mentaltrainerin
Zertifizierte Stressmanagement-Trainerin
Weiterbildung klientenzentrierte Gesprächsführung
Fachfortbildung Angst & Panik
Fachfortbildung Hypnoanalyse
Fachfortbildung Hypnosystemik
Fachfortbildung Sexualtherapie mit Hypnose
Fachfortbildung Glaubenssätze auflösen mit Hypnose
Fachfortbildung Achtsamkeit
Fachfortbildung Arbeiten mit dem inneren Team
Fachfortbildung systemischer Jahreskreis
Fachfortbildung Wunderfrage
Kinesiologie Touch for Health, IAK Freiburg
Fachfortbildung Meditation und Heilreisen
Zertifizierte Resilienztrainerin für Kinder
Eigene Methodenentwicklung
Emotionsbasierte Selbstkompetenz (EBSC)
Gemeinsam mit Arne Salig habe ich EBSC entwickelt. Die Methode verbindet die Arbeit mit Emotionen mit dem Aufbau von Selbstkompetenz und ist heute ein wichtiger Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit.

